Liebe Freunde des Remagener Friedensbündnisses,
als Mitglied im Partnerschaftsausschuss Maisons Laffitte - Remagen nahm ich am Wochenende an den Feierlichkeiten zum 30jährigen Bestehen der Jumelage teil.
Bei traumhaftem Sonnenschein im Viertel Marais in Paris war ich am Samstag doch in Gedanken weitgehend in Remagen, auch wenn ich das auszublenden versuchte, um mich auf meine Aufgabe als Übersetzerin zu konzentrieren.
Unsere Freunde in Maisons Laffitte haben Ihre große Bewunderung und Anerkennung für unsere Friedensarbeit mir mit auf den Weg gegeben. Den Gruß an alle Bündnisfreunde gebe ich hier gerne an Sie weiter.
Bei allen, die an der Vorbereitung des 19. Novembers in Remagen aktiv mitgewirkt haben, bedanke ich mich von ganzem Herzen. Auch für die aktive Mitarbeit und Ihre Präsenz am vergangenen Samstag, bei der Gestaltung des ökumenischen Gottesdienstes, bei Ihrer Arbeit an den Infoständen auf dem Marktplatz, für Ihre Redebeiträge und Ihre Mitarbeit bei der Kundgebung an der Friedenskirche.
Die Anwesenheit vieler Politiker des Landes, des Kreises und der Kommune und der vielen Bürgerinnen und Bürger belegen, dass unser Bündnis für Frieden und Demokratie auf dem richtigen Weg ist.
Der Dank des Bündnisses gilt auch den Polizistinnen und Polizisten und der Einsatzleitung, die für einen positiven, reibungslosen Ablauf des Tages sorgten.
Unser Dank gilt auch der Presse, die durch Ihre Berichterstattung und den Aufruf zur Teilnahme an den Friedenskundgebungen, ein wichtiges Zeichen für den gemeinsamen Einsatz gegen Rechtsextremismus gesetzt hat.
Eine tolle Leistung aller, die für Frieden und Demokratie in Remagen, in der Region und in Rheinland-Pfalz eintreten.
Nochmals herzlichen Dank an alle. Wir sind auf dem Weg, die Menschen für Frieden und Demokratie zu sensibilisieren, ein Stück weitergegangen.
Mit freundlichen Grüßen
Agnes Menacher i.A. des Bündnisses
Rede von Staatssekretärin Beate Reich
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Liebe Frau Menacher,
als jemand, der an der Gedenkveranstaltung vor zwei Wochen ebenso wie an der Kundgebung am Samstag dabei war, möchte ich Ihnen danken dafür, diese Möglichkeit geschaffen zu haben.
Mit Respekt für die Leistung und freundlichem Gruß Ihr Manfred Nießen
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Ihnen , liebe Frau Menacher, wie dem Bündnis sei Dank für seine Initiative, die auch mir Gelegenheit gab, teilzunehmen !
Grüße von H.J.Bode
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Liebe Frau Menacher,
Der Verlauf der Aktionen hier in Remagen war gelungen und sehr würdig. Unsere beiden Pfarrer/Innen haben das mit dem ökum. Gottesdienstes prima gemacht. Sehr gut fand ich auch, dass Dechant Meyer am Ende die richtigen und knappen Worte zur Rats-Entscheidung fand, dass die Schwarze Madonna mit der vorausgegangenen Biografie des Künstlers nichts zu tun hat. Punkt! Ich meine: Wir sollten uns nicht zu viele Gedanken machen um die, die immer was zu stänkern haben. Was mich aber bei einigen Politikerreden ab 14 h sehr nachdenklich machte war, dass Anspruch und Wirklichkeit bei so schönen Reden doch gewaltig und unübersehbar auseinanderklaffen. Und dabei sind wir doch angetreten, nicht wegzuschauen, vor allen Dingen nach vorne zu schauen, dennoch aber aus der Geschichte die richtigen Konsequenzen zu ziehen, wachsam und wehrhaft zu sein, sich nicht vereinnahmen lassen, von Tangentialisten und Nicht-Antwortern bei Elementarfragen für Recht, Demokratie und Menschenrechten. Das erinnert sehr daran, als Gerhard Schröder 2005 <http://www.hagalil.com/archiv/2005/05/bundeskanzler.htm> sagte: Es muß einen Aufstand der Anständigen geben <http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/270362/> . In diesem Zusammenhang möchte ich zum derzeitigen Haupthema aus der heutigen Presseschau im Deutschlandfunk 2 Zitate herausstellen:
1.) "…Eine Demokratie aber lebt auch von der Wehrhaftigkeit und vom Instinkt ihrer Bürger. Man kann sich nicht nur über das vermeintliche Staatsversagen mokieren, sondern muss selbst aktiv werden", fordert DIE WELT <http://www.welt.de/> ."
2.) "Vieles, was in der vergangenen Woche diskutiert wurde, führte nicht zum Kern des Problems. Eine Zentraldatei für den rechten Terror ist rechtsstaatlich höchst problematisch; die Trennung von Geheimdiensten und Politik ist ein Gebot, das auch eine Mordserie nicht außer Kraft setzen sollte. Das heiß diskutierte NPD-Verbotsverfahren ist allenfalls ein Projekt der fernen Zukunft. Viel wäre schon gewonnen, wenn man bei den Pannen der Geheimdienste ganz genau hinsehen würde: Wie etwa kann es sein, dass Niedersachsens Landesamt für Verfassungsschutz nicht auf die Terroranfrage eines anderen Amtes reagiert?", will die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG <http://www.haz.de/> wissen.
Sie sehen, das mit dem Schweigen der verantwortlichen Stellen oder das Drumherumreden, da geht es uns wehrhaften Demokraten Tag für Tag so. Das ist nicht bequem, aber es ist notwendig. Hier ist die Methode (des Umgangs mit dem Skandal, der zu "Dönermorden" sprachlich umdefiniert wird) doch endlich mal für alle sichtbar geworden. Da hätte ich von Politikern auch in Remagen etwas mehr "Farbe-Bekennen" erwartet. Was halten Sie davon, wenn das Bündnis Remagen nach internationalem Völkerrecht akkreditiert wird, so, wie das Deutsche Amt für Menschenrechte akkreditiert ist ? Zu den Menschenrechten haben wir uns ja schon bekannt, aber alles, was wir hier haben in Deutschland sind Privatrechtssubjekte. Das ist das Problem, was wir in der BRD haben und was (seit 1990) und v.a. heute immer problematischer wird. Da kann man sich auch nichts vormachen…Wir habe in diesem Lande wirklich die Organisierte Unverantwortlichkeit <http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/hhvarnim.shtml> der Begriff kommt von keinem geringeren als dem Staatsrechtler Prof. Hans Herbert von Arnim <http://www.dhv-speyer.de/vonarnim/Weiterbildung.htm>
Viele Grüße und gute Woche wünsche ich Ihnen Winfried Esser
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Bündnis Remagen lädt zu eigenen Veranstaltungen ein und fordert zum Engagement gegen Rechts auf, am Samstag 19.11. 2011! Am kommenden Samstag, den 19. November 2011 werden zum wiederholten Male Rechtsextreme durch Remagen marschieren, um mit Parolen, die auf Halbwahrheiten oder sogar Unwahrheiten basieren, die Remagener Geschichte zu missbrauchen. Wir wollen nicht hinnehmen, dass dieser Missbrauch gelingt und laden deshalb zu eigenen Veranstaltungen ein, die mahnen und informieren.
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Rheinzeitung (online) vom 7.11.2011 pdf
www.rheinzeitung.de
Grußwort für den 19. November von MdL Petra Elsner
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