Zeitgeschichtliche Veranstaltung am Samstag, den 24. April 2010
von 10 bis 17 Uhr in Remagen und Erpel
Im März 1945 trauten die amerikanischen Soldaten ihren Augen nicht, als sie den ersten Blick von der Birresdorfer Straße ins Rheintal schweifen ließen: Da stand sie unversehrt, die Remagener Ludendorff – Brücke und es bot sich die völlig unerwartete Chance, den Rhein zu überschreiten.
In einem Powerpoint-Vortrag berichtet der Heimathistoriker Wolfgang Gückelhorn über die historischen Abläufe vor 65 Jahren. Nahezu kampflos konnten die Amerikaner die Ludendorff-Brücke Remagen-Erpel einnehmen, was nach der Ansicht von Historikern zur Verkürzung des Krieges in Europa führte. Die militärische Lage an der Westfront, der amerikanische Vormarsch zum Rhein, die vergeblichen Versuche der deutschen Wehrmacht zur Zerstörung der Brücke und die alliierten Gegenmaßnahmen sind Gegenstand des Vortrages. Gückelhorn erinnert auch daran, dass deutsche Offiziere verurteilt und hingerichtet wurden, weil Hitler Verrat vermutete.
Die Teilnehmer der Tages-Veranstaltung treffen sich am Samstag, 24. 4. 2010 um 10:00 Uhr im Remagener Jugendbahnhof, 1. Etage. Parkmöglichkeit besteht auf dem Pendlerparkplatz zwischen B9 und Bahnhof. Gegen 12 Uhr gibt es einen Mittagsimbiss mit Getränken und gegen 12:30 Uhr beginnt eine Bustour zu Orten rund um Remagen, wo die Ereignisse vom 7. März 1945 besprochen werden. Gegen 17 Uhr erfolgt die Rückkehr zum Remagener Bahnhof. Der Kostenbeitrag ist 15 €. Bitte frühzeitig anmelden bei Agnes Menacher (Tel.: 02642/3406) oder Karin Keelan (Tel.: 02642/3373). Veranstalter ist das neu gegründete Bündnis „Remagen für Frieden und Demokratie ohne Rassismus“.
Die Remagener Ludendorff-Brücke vor ihrer Einnahme
Archiv. Wolfgang Gückelhorn

